Hautpflege Guide
Trockene Haut im Winter – der komplette Hautpflege-Guide
Trockene Haut im Winter richtig pflegen: Ursachen, Hautpflege im Winter Schritt für Schritt, Gesichtspflege für trockene Haut, Feuchtigkeitspflege bei Heizungsluft, Kälte und Wind – morgens und abends.

Warum trockene Haut im Winter entsteht
Bei Temperaturen unter 8 °C sinkt die Talgproduktion, Heizungsluft entzieht der Haut zusätzlich Wasser und Wind schädigt den Lipidfilm. Das Ergebnis: spröde, schuppige und empfindliche Haut – besonders im Gesicht, an Händen und Lippen. SkinClimate AI verbindet dafür Wetterdaten (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Wind, UV) mit deinem Hauttyp und passt deine Winterroutine täglich an.
Morgenroutine
- Milde Reinigung mit lauwarmem Wasser (kein heißes Wasser)
- Feuchtigkeitsserum mit Glycerin, Hyaluron oder Panthenol
- Reichhaltige Creme mit Ceramiden und Squalan
- Sonnenschutz LSF 30+ – auch bei Bewölkung
- Lippenbalsam und Handcreme vor dem Rausgehen
Abendroutine
- Sanfte Reinigung, Make-up mit Öl oder Balsam lösen
- Barriere-Pflege: Ceramide, Cholesterin, Fettsäuren
- Nur 1–2× pro Woche Retinoid oder Säure, wenn die Haut ruhig ist
- Okklusiver Balsam auf Wangen, Nase und Lippen
- Luftbefeuchter im Schlafzimmer (40–50 % Luftfeuchtigkeit)
Hautbarriere stärken: die wichtigsten Wirkstoffe
- Ceramide – ersetzen fehlende Barrierelipide bei trockener Haut.
- Glycerin & Hyaluron – binden Feuchtigkeit, immer mit einer Creme versiegeln.
- Niacinamid (4–5 %) – reduziert Rötungen und Wasserverlust.
- Panthenol & Urea (5–10 %) – beruhigen und glätten schuppige Stellen.
- Squalan, Sheabutter – okklusiv, ideal für die Nacht.
Häufige Fragen zu trockener Haut im Winter
Warum wird meine Haut im Winter trocken?
Kalte Luft speichert weniger Feuchtigkeit und Heizungsluft senkt die Luftfeuchtigkeit oft unter 30 %. Dadurch verliert die Hautbarriere schneller Wasser (transepidermaler Wasserverlust), die Haut spannt, schuppt und juckt.
Welche Hautpflege im Winter ist bei trockener Haut sinnvoll?
Milde, nicht schäumende Reinigung, ein Feuchtigkeitsserum mit Glycerin oder Hyaluron, eine reichhaltige Creme mit Ceramiden und morgens LSF 30. Abends zusätzlich eine okklusive Schicht (z. B. Balsam) auf besonders trockenen Stellen.
Wie oft soll ich im Winter peelen?
Höchstens ein- bis zweimal pro Woche und nur, wenn die Haut nicht spannt. Säuren und Retinoide bei gereizter Haut pausieren und die Barriere zuerst mit Ceramiden, Panthenol und Niacinamid aufbauen.
Hilft Trinken gegen trockene Haut?
Trinken ist wichtig, ersetzt aber keine Pflege. Entscheidend ist, die Feuchtigkeit in der Haut zu halten: Feuchthaltestoffe auf die leicht feuchte Haut auftragen und direkt mit einer lipidreichen Creme versiegeln.
Brauche ich im Winter Sonnenschutz?
Ja. UVA dringt durch Wolken und Fensterglas, Schnee reflektiert bis zu 80 % der UV-Strahlung. LSF 30+ gehört auch im Winter in die Morgenroutine.
Deine persönliche Winterroutine
Lass dir anhand des aktuellen Wetters an deinem Standort eine Pflegeroutine für trockene Haut erstellen.
